Internet » Was bedeutet ISDN

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ISDN ist das Kürzel für „Integrated Services Digital Network“ und inzwischen ein überholter digitaler Telefonstandard. Beim ISDN gibt es eine Datenübertragung mit 65 kbps, was kaum schneller als ein herkömmlicher Analoganschluss mit 56 kbps ist. Allerdings bringt ISDN den großen Vorteil mit sich, dass man zwei Telefonanschlüsse zur Verfügung gestellt bekommt. Somit hat ein Haushalt zwei verschiedene Rufnummer, was in vielen Situationen von Vorteil ist. Aufgrund der zwei Leitungen kann man beispielsweise seinen Kindern eine eigene Rufnummer geben oder aber telefonieren und gleichzeitig ins Internet gehen. Dies ist bei einem analogen Anschluss nicht möglich.

Mit dem ISDN-Anschluss verbunden ist die Tatsache, dass ein Haushalt drei Rufnummern zur Verfügung gestellt bekommt, die unterschiedlich z.B. als Rufnummer und Faxnummer verwendet werden können. Zwei Telefone und das Fax sind dann jeweils unter einer anderen Rufnummer erreichbar.

Bei der Telekom kann ein Haushalt sogar bis zu zehn verschiedene Rufnummern bekommen, was sich gerade dann anbietet, wenn man zu Hause nicht nur wohnt sondern auch arbeitet. Dennoch stehen nur zwei Leitungen zur Verfügung, es können also maximal zwei Personen gleichzeitig telefonieren. Daneben lässt die ISDN-Technik zahlreiche andere Dienst zu, wie beispielsweise die Nutzung von Datex-P oder die Funktion „Rückruf bei Nichtmelden“ sowie weitere.

Bildquellenangabe: geralt (Gerd Altmann) / pixabay.com

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