Internet » Wenn das Internet zur Sucht wird

wenn-das-internet-zur-sucht-wird.jpg

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen es täglich um uns in sozialen Netzwerken auszutauschen, nach Informationen zu recherchieren und manchmal auch um gemeinsam mit Freunden, online Spiele zu spielen. Die tägliche Nutzung des Internets ist daher völlig legitim und muss nicht zwangsläufig zu einer Internetabhängigkeit führen.

Doch ab wann kann man von einer Internetsucht sprechen? Werden die üblichen Lebensgewohnheiten mehr und mehr vernachlässigt, soziale Kontakte gänzlich minimiert und beispielsweise auch die Körperhygiene vernachlässigt, kann das auf eine Sucht hinweisen. Außerdem können, wie bei jeder anderen Sucht auch, Entzugserscheinungen wie erhöhte Reizbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen und vieles mehr auftreten. Betroffene meiden die reelle Welt nach und nach komplett und ziehen sich in die virtuelle Welt zurück.

Laut einer aktuellen Studie von 2011 gibt es in Deutschland mehr Internetsüchtige als Glücksspielabhängige. Laut dieser Studie gibt es etwa 560.000 betroffene mit einer Internetabhängigkeit. Vor allem jüngere Menschen neigen häufiger zur Internetsucht und verharmlosen diese meist. Doch schon ab 4 Stunden am Tag kann man von einem übermäßigen Internet bzw. Computerkonsum sprechen. Dies muss nicht zwangsläufig auf eine Sucht hinweisen, da der Computer bzw. das Internet auch Teil der Arbeit sein kann und damit zwangsläufig unabdinglich ist.

Bildquellenangabe: geralt (Gerd Altmann) / pixabay.com

Nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben?