Mobilfunk » Kostenpflichtige Rufnummern sperren

kostenpflichtige-rufnummern-sperren.jpg

Wer mit Kindern in einem Haushalt lebt, sollte darüber nachdenken, kostenpflichtige Rufnummern sperren zu lassen. Werden versehentlich oder auch als Streich gedacht, kostenpflichtige Rufnummer gewählt, kann das für den Inhaber des Telefonanschlusses sehr teuer werden. Zu den kostenpflichtigen Telefonnummern gehören in erster Linie Dienstleistungen, wie beispielsweise Call-in-Gewinnspiele, Auskunftsleistungen oder Beratungsdienstleistungen sowie Telefonsex. Nicht selten hört man von Kindern, die beispielsweise die Zeitansage in den USA angerufen und dann nicht wieder aufgelegt haben. Schnell kommen so ein paar Hundert bis Tausend Euro an Telefonrechnung zusammen, was für die Eltern einen Kostenfaktor darstellt, der nicht zu bewältigen ist. Um sich vor solchen Streichen zu schützen ist es möglich, am Telefon kostenpflichtige Rufnummern sperren zu lassen. Wer eine Telefonanlage besitzt, kann über die Software und den Computer die entsprechenden kostenpflichtigen Rufnummern sperren lassen. Alternativ dazu kann dies auch über den jeweiligen Telefonanbieter gesperrt werden. Zu den Rufnummern, die gesperrt werden sollten, gehören vor allem die sog. Premium-Dienste, das sind Sonderrufnummern die mit der Vorwahl 0900 beginnen. Auch Telefonauskünfte, beginnend mit 118xxx, Shared-Bost-Dienste, beginnend mit 0180xxx, und sog. MABEZ-Nummern, die mit 0137XXX in Deutschland beginnen, sollten gesperrt werden. So können Eltern auf Nummer sicher gehen, dass Telefonstreiche der Kinder nicht teuer zu stehen kommen.

Bildquellenangabe: danigeza (Dani Géza) / pixabay.com

Nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben?