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In Deutschland sind alle Menschen in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Es gibt hiervon allerdings auch einige Ausnahmen. So können Angestellte ab einem bestimmten monatlichen Einkommen in die Private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Dies ist auch Selbständigen möglich. Künstler und Journalisten hingegen wenden sich an die Künstlersozialkasse.

Die Beiträge für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) werden jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt. Der Versicherungsnehmer hat durch die Mitgliedschaft in der GKV einen Anspruch auf eine ärztliche Versorgung im Krankheitsfall sowie einige Leistungen zur Vorbeugung von Krankheiten. Dies aber nur in einem gewissen Umfang.

Es gibt sehr viele Leistungen, die nicht im Leistungskatalog einer gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Diese Leistungen müsste der Versicherte selbst bezahlen, sofern er sie wünscht. Grundsätzlich sind nämlich alle erforderlichen Maßnahmen zur Gesundung eines Menschen im Leistungskatalog enthalten. Nur Leistungen die darüber hinausgehen, sind ausgeschlossen. Da diese Ausschlüsse in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut wurden, entscheiden sich viele Arbeitnehmer in die Private Krankenversicherung zu wechseln oder alternativ dazu eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen. So können die finanziellen Lücken geschlossen werden, die durch die Streichungen im gesetzlichen Bereich erfolgt sind.

Bildquellenangabe: geralt (Gerd Altmann) / pixabay.com

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