Versicherungen » GKV oder PKV?

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Wer die Wahl hat, hat die Qual – ein altes Sprichwort, dass bei der Entscheidung gesetzliche Krankenversicherung oder private Krankenversicherung zutrifft. Arbeitnehmer werden ab einem bestimmten Einkommen vor diese Frage gestellt. Sie könnten in die PKV wechseln und damit von zahlreichen Vorteilen profitieren. In der PKV kann man im Vergleich zur GKV seinen Versicherungsumfang selbst zusammenstellen. Möchte man z.B. von einem Homöopathen behandelt werden, ist ein solcher Versicherungsbaustein möglich. In der GKV sind derartige Leistungen ausgeschlossen.

Ein weiterer Unterschied ist in den Kosten gegeben. Während sich der Beitrag für die GKV am Einkommen orientiert, richten sich die Kosten für die PKV nach den einzelnen Versicherungsbausteinen. Bezahlt werden beide Varianten je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer. Eine Ausnahme ist nur bei Beamten gegeben, die ebenfalls in die PKV wechseln können. Zudem sollte man wissen, dass wenn man sich einmal für die PKV entschieden hat, eine Aufnahme in der GKV nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist. Daher sollte ein Wechsel gut überlegt sein.

Alternativ zu einer privaten Krankenversicherung kann auch eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden. Hierbei bleibt man in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, schließt aber Versorgungslücken durch eine private Krankenversicherung. Muss man sich dann z.B. in stationäre Behandlung begeben, wird man hier wie ein Privatpatient behandelt.

Bildquellenangabe: tpsdave (David Mark) / pixabay.com

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