Versicherungen » Private Krankenversicherung

private-krankenversicherung.jpg

Ab einem bestimmen Einkommen kann ein Arbeitnehmer frei entscheiden, ob er freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bleiben möchte, oder ob er lieber in die private Krankenversicherung wechselt. Die gleiche Entscheidung können Selbständige treffen.

Es gibt zahlreiche Gründe, die für eine Private Krankenversicherung sprechen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich in der PKV der Versicherungsumfang nach den Bedürfnissen des Versicherungsnehmers. Man kann sich hierbei also frei aussuchen, welche ärztlichen Leistungen im Versicherungsumfang enthalten sein sollen. Möchte man sich im Krankheitsfall z.B. lieber von einem Homöopathen behandeln lassen, kann man diesen Bereich mitversichern lassen. Gleiches gilt auch für die Bezuschussung von Sehhilfen oder den Bereich des Zahnersatzes.

Nach dem individuellen Versicherungsumfang richtet sich dann auch der Beitrag, den der Versicherungsnehmer zu bezahlen hat. Die Leistungen der PKV sind in keinem Fall schlechter als die der gesetzlichen Krankenversicherung. Man kann die Leistungen aber verbessern, indem eben die entsprechenden Bausteine gewählt werden. So kann man sich z.B. bei einem stationären Aufenthalt den Arzt aussuchen, von dem man sich behandeln lassen möchte oder im Einbettzimmer untergebracht werden. Im Bezug auf die Kosten ist anzumerken, dass manche Versicherer für die PKV eine Betragsrückgewährung vorsehen, wenn man im Kalenderjahr nur wenig ärztliche Hilfe in Anspruch genommen hat. Dies ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung undenkbar.

Bildquellenangabe: peterscode (Piotr Zajda) / pixabay.com

Nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben?